Kontrollgeräte
Zeitschaltuhr:
Mit einer Zeitschaltuhr (analog/ digital) lassen sich An-, Auszeiten der Grundbeleuchtung und der Heizelemente einfach steuern. Somit kann man für die Tiere einen natürlichen Tag-, Nachtrythmus erzeugen .
Thermometer:
ein Thermometer (analog/digital) dient zur Kontrolle der Temperaturen in den verschiedenen Temperaturzonen, im Terrarium.
Hygrometer:
mit einem Hygrometer kann man die Luftfeuchtigkeit überprüfen (40-60%).
Ein Hygrometer ist in einem Trockenterrarium aber nicht zwingend notwendig.
Die Tiere können bei Bedarf eine Wetbox aufsuchen.
Kombigeräte:
z.B.: der Thermo Contol Pro 2, er verfügt über zwei Schaltkreise:
Thermostat und Zeitschaltuhr.
Vorteil: Schützt vor Überhitzen durch den Wärmespot.
Grundbeleuchtung
Zur Grundbeleuchtung nutzt man herkömmliche Leuchtstoffröhren,
erhältlich in jedem Baumarkt in den Versionen T5 oder T8.
( Bei T5-Röhren ist die Lichtausbeute bei niedrigerer Wattzahl höher als bei T8-Röhren in gleicher Länge)
Empfohlene Beleuchtungsdauer 10-12 Stunden täglich, außerhalb der Winterruhe. Montage mittig im Terrarium.
Leuchtstoffröhren sind erhältlich in verschiedenen Farbtemperaturen und Lichtfarben. Für Leopardgeckos eigenen sich Farbtemperaturen zwischen 4000 Kelvin (Warmweiß) und 6500 Kelvin (Kaltweiß/Tageslicht).
Natürliche Lichtfarben sind z.B. 958, 954, 865.
Bei Bell-/Radar- und Eclipse Tieren empfiehlt sich eine wärmere Lichttemperatur,
da diese sehr lichtempfindlich sind.
(Tiere lassen sich kaum blicken, blinzeln viel und erkennen ihre Futtertiere schlecht)
Kompaktleuchtstofflampen (Energiesparlampen)
Kompaktleuchtstofflampen gibt es mit herkömmlicher E27- Fassung und können ebenfalls zur Grundbeleuchtung eingesetzt werden. Finde ich persönlich aber nicht besonders ansprechend, da man hohe Blenden benötigt um diese dahinter zu verstecken.
Eignen sich aber gut für kleinere Terrarien, in denen man nicht auf eine Grundbeleuchtung verzichten möchte.
Wärmespots
Dienen zur Erschaffung von Sonnenplätzen (30C°-35C°) ( 40C° bei sehr großen Terrarien) und erhöhen die Grundtemperatur des gesamten Terrariums.
Aufgrund ihrer Bauart strahlen Spots ihre Wärme nach unten ab. Dieser Effekt kann durch Lampenschirme und Reflektoren verstärkt werden.
Die benötigte Wattstärke (höhere Wattzahl = höhere Temperatur) ist abhängig von Terrarien-Größe, Terrarien-Material, Standort, Zimmertemperatur, Rückwandgestaltung, Montagehöhe der Wärmespots.
Es muss darauf geachtet werden, dass die Grundtemperatur im gesamten Terrarium nicht zu stark erhöht wird.
Wärme-Spots erhält man preisgünstig im Baumarkt oder etwas preisintensiver im Zoohandel (Terrarien-Spots)
Wichtig: Zu Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz ihrer Lieblinge verwenden sie bitte ausschließlich Keramik-/ Porzellan-Fassungen für die Installation eines Wärme-Spots.
Wärme-Spots links oder rechts montieren um auf der gegenüberliegenden Seite ein Temperaturgefälle zu erreichen.
Beispiele aus dem Baumarkt und dem Zoohandel:
Heizkabel/ Heizmatten/ Heizsteine
In der Natur kommt die Wärme von oben, alles andere ist unnatürlich. Allerdings gibt es für kleine Terrarien, Aufzuchtboxen, Quarantäneboxen und Racks keine passenden Spots. Diese würden die Luft zu sehr erhitzen oder die Tiere sich an ihnen verletzen, wenn sie an die Spots kommen. Hier kommen Heizmatten / Heizkabel / Heizsteine zum Einsatz um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Natürlich muss auch hier auf die richtige Wattzahl geachtet werden.
LED Strips und Lampen
Auch wenn LEDs inzwischen für Menschen ein schön weißes Licht erzeugen, decken sie das Sehspektrum von Reptilien nicht ab. Da Reptilien zusätzliche Farbe wahrnehmen wirkt eine solche LED für Reptilien nicht weiß sondern stark farbig (türkis). Daher sind LED Leuchten trotz verlockender Energieersparnis und geringer Wärmeerzeugung für Reptilien ungeeignet. Es gibt natürlich auch sehr hochwertige LEDs, die jedoch so teuer sind, dass sie den Kosten-Nutzenfaktor weit übersteigen.
Deshalb Finger weg von LEDs!
Mondlicht
Das für uns bläulich erscheinende Mondlicht wird von Leopardgeckos als grell weißes Licht wahrgenommen. Es stört nur den natürlichen Tag-Nachtzyklus
und hat keinerlei Nutzen für die Tiere.
Ein Betrieb von Mondlicht ist keineswegs empfehlenswert.
www.gecko-attack.de
